Die Gewerkschaft UAW setzte ein Signal für Volkswagen, aber auch für die anderen ausländischen Autohersteller in den USA:
Die beschäftigten Arbeiter im VW-Werk in Chattanooga, Tennessee, haben sich am Freitag den 19.4.24 mit großer Mehrheit für eine Vertretung durch die Gewerkschaft UAW entschieden.
73 Prozent votierten für eine Gewerkschaftsvertretung. Insgesamt nahmen 84 Prozent der 4.300 stimmberechtigten Beschäftigten teil. Künftig wird VW sich bei Gehaltsverhandlungen, Einstellungen und anderen Themen also mit der Gewerkschaft im Werk einigen müssen.
Die „United Auto Workers“ gelten als besonders kämpferische Arbeitnehmervertetung. Bisher war sie verstärkt im Norden der USA um die alte Autometropole Detroit vertreten. Das könnte sich nun ändern. Denn für die UAW ist der Sieg in Chattanooga nur der Auftakt: Die Gewerkschafter wollen auch in den anderen ausländischen Autowerken in den Südstaaten eine Mitbestimmung einführen.
„Das ist ein äußerst wichtiges Signal. Wir bauen Macht und Schwung auf und lassen nicht länger zu, dass die Konzerne die Arbeitnehmer unter Druck setzen“, sagte UAW-Sprecherin Jessie Kelly am Freitagabend zur Zeitung Handelsblatt. „Wenn wir bei Volkswagen gewinnen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir auch bei anderen Autoherstellern siegen. Ich sehe nicht, was uns noch davon abhalten könnte, alle Autoarbeiter gewerkschaftlich zu organisieren. Wir sind kampfbereit.“

Samstag, den 5.4.26 sind Tausende Jugendliche in Kuba zum Jahrestag der Gründung der Organización de Pioneros José Martí (OPJM) und des Jugendverbandes der KP, der Unión de Jóvenes Comunistas (UJC), auf die Straße gegangen. Bereits am Donnerstag der vergangenen Woche sind tausende junge Kubaner:innen dem Aufruf des UJC zu einem Protestmarsch gegen die Blockadepolitik der USA gefolgt. Der Demonstrationszug endete vor der US-Botschaft in der kubanischen Hauptstadt. amerika21
Das Netzwerk No Kings meldet Aktionen in allen 50 Bundesstaaten. Organisatoren sprechen von acht Millionen Teilnehmenden. Amerika 21

Brasilianische Gewerkschaften und soziale Bewegungen erhöhen den Druck, Treibstoff nach Kuba zu liefern. Mit dem Start der Kampagne "Öl für Kuba" haben sich die solidarischen Kräfte gebündelt. Amerika 21
Die kubanische Gesellschaft ist geschockt über den Angriff des US-Militärs. Bereits nach ersten Analysen kubanischer Sicherheitsexperten wurde klar, dass die als "Staatsterror" eingestufte Militäraktion von den US-Spezialeinheiten durch den Zusammenbruch der Verteidigungs-, Geheimdienst- und Spionageabwehr-struktur Venezuelas ermöglicht wurde. Kubanische Beobachter vermuten einen Verrat. ....Amerika21
Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. in Tübingen hat eine Handlungshilfe für Betriebsräte und gewerkschaftliche Vertrauensleute veröffentlicht:

„Wenn einer mit Vergnügen in Reih und Glied zu einer Musik marschieren kann, dann verachte ich ihn schon. Er hat sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde. Diesen Schandfleck der Zivilisation sollte man so schnell wie möglich zum Verschwinden bringen. Heldentum auf Kommando, sinnlose Gewalttat und die leidige Vaterländerei, wie glühend hasse ich sie, wie gemein und verächtlich scheint mir der Krieg …“.
Kriegsmüde – das ist das dümmste von allen Worten, die die Zeit hat. Kriegsmüde sein das heißt, müde sein des Mordes, müde des Raubes, müde der Dummheit, müde des Hungers, müde der Krankheit, müde des Schmutzes, müde des Chaos… Kriegsmüde hat man immer zu sein, d.h. nicht nachdem, sondern ehe man einen Krieg begonnen hat. Aus Kriegsmüdigkeit werde der Krieg nicht beendet, sondern unterlassen…
Karl Kraus, 1918
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