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„Lasst uns die Warnungen erneuern,
und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind!
Denn der Menschheit drohen Kriege,
gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind,
und sie werden kommen ohne jeden Zweifel,
wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten,
nicht die Hände zerschlagen werden.“

Bertolt Brecht, Das Gedächtnis der Menschheit

Gigantisches Internierungslager

Mit einer Hungerblockade will Israel Gaza ethnisch säubern. Die Hilfsorganisation Palestinian Medical Relief Society schlägt Alarm - Von Raul Zelik

Brasilien: Präsident Lula verurteilt israelische Offensive in Gaza scharf

Israel habe Recht auf Selbstverteidigung überschritten, so Lula. Brasilianische Künstler:innen und Intellektuelle fordern Abbruch der Beziehungen. Amerika21

Proteste in Panama

Seit dem 15. April 2025 protestieren in Panama Tausende Menschen mit Streiks und Blockaden im ganzen Land gegen geplante Reformen der Sozialversicherung (CSS) und  Vereinbarungen mit den USA. Amerika 21

Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg

Unterschriftenaktion: Wir fordern unsere Gewerkschaften und ihre Vorstände auf, den Beschlüssen und ihrer Verantwortung gerecht zu werden! Die Gewerkschaften müssen sich laut und entschieden zu Wort melden und ihre Kraft wirksam machen: gegen Kriege und gegen Aufrüstung!

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Friedrich Ebert und Werner Möller - der Präsident und der Revolutionär

25.07.2025

Seit Ende Juni ist die Ausstellung zu „Friedrich Ebert und seine Zeit“ in den Räumlichkeiten der Verteilungsstelle Kunst und Geschichte zu sehen.

Öffnungszeiten sind jeweils sonntags zwischen 14 bis 17 Uhr. Um 15 Uhr wird eine Führung angeboten.
Der Ort ist wie üblich die Verteilungsstelle Kunst und Geschichte, Sedanstraße 86, Wuppertal Barmen
Am Sonntag, dem 3. August wird wieder eine begleitende Lesung angeboten:

Friedrich Ebert und Werner Möller - der Präsident und der Revolutionär

Texte und Reden von Friedrich Ebert, dem SPD-Reichstagsabgeordneten für Elberfeld-Barmen und späteren Präsidenten der Republik, und Gedichte von seinem politischen Mitstreiter und späteren Widersacher, dem jungen Klempner, Arbeiterdichter und Revolutionär Werner Möller.

Werner Möller, der junge Sozialdemokrat, schrieb als Autodidakt zu politischen Anlässen Gedichte, so auch anlässlich der großen Wahlrechts- und Friedenskundgebungen, bei denen der Reichstagsabgeordnete und Parteivorsitzender der SPD, Friedrich Ebert, im Wuppertal auftrat. Im Jahr 1913 erschien ein erster Gedichtband von Möller im Verlag der „Freien Presse“ in Elberfeld.

Doch mit der Zustimmung der SPD zu den Kriegskrediten (1914) spaltete sich die Partei und Werner Möller wurde zu einem der lokalen Widersacher, die gegen Ebert das Wort ergriffen.

1916 wurde Möller wegen Verteilens von Antikriegs-Flugblättern zu neun Monaten Gefängnishaft verurteilt. Möllers Gedichte beschrieben nun die Kriegserfahrung und richteten sich gegen die Durchhalteparolen und den Opportunismus der SPD-Parlamentarier. Friedrich Ebert hatte es zunehmend schwer bei seinen Auftritten im Wuppertal. Im November 1917, kurz nach der Revolution in Russland, war dann auch seine letzte öffentliche Kundgebung in Barmen.

Mit der Revolution in Berlin im November 1918 wurde Friedrich Ebert Reichskanzler und einer der sechs „Volksbeauftragen“. Möller hingegen gehörte zu den führenden Köpfen der Rätekommunisten in Berlin. Bei der Besetzung des Verlagsgebäudes der SPD-Zeitung „Vorwärts“ wurde er Schriftleiter des Blattes. Doch die Besetzung währte nur wenige Tage. Nach Artilleriebeschuss war es Möller, der als Parlamentär die Übergabe des Gebäudes vollziehen sollte. Dabei wurden er von Angehörigen der Freikorpseinheit Regiment Potsdam auf Befehl von Gustav Noske, dem engen Weggefährten von Friedrich Ebert, ermordet.

Noch bis in seine letzten Tage schrieb Möller Gedichte, die dann posthum von seiner Witwe veröffentlicht wurden.

Olaf Reitz und Katy Göbel tragen ausgewählte Gedichte, Berichte und Reden der beiden Protagonisten vor, die die Widersprüche der Zeit und die unterschiedlichen Charaktere der Personen erkennen lassen. Historische Kommentare von Reiner Rhefus.

Die Lesung beginnt um 17:00 Uhr, nach der Öffnungszeit.
Der Ort ist wie üblich die Verteilungsstelle Kunst und Geschichte, Sedanstraße 86.
Über ihr Kommen freuen wir uns.

 

 
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Termine für den Zeitraum August 2025 bis Dezember 2025



September 2025

«Das Laute Berlin – Deutsche Wohnen & Co enteignen»
Buchvorstellung

Ralf Hoffrogge

15.09.2025
19:00 - 21:00 Livestream Internet external Link

Alle Blicke auf GAZA

27.09.2025
17:00 Platz der Republik, vor dem Bundestag external Link Palästinensische Gemeinde Deutschland
eye4palestine
Amnesty International Deutschland
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Oktober 2025

Nie wieder kriegstüchtig!
Demos

03.10.2025
Berlin und Stuttgart external Link

 

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Eine Wende ist nötig – aber eine ganz andere!
Kriegstüchtig. Wir sollten es aus unserer Vergangenheit kennen und wissen wie es endet.

Wie die CFM ihre Beschäftigten ausbeutet

Niedriglohn, Rassismus und Outsourcing, die CMF-Beschäftigtern streiken. Die Charité Facility Management (CFM) ist ein Tochterunternehmen der Charité. Dort werden Arbeiten wie die Reinigung, die Sterilisierung, die Logistik und auch die Technik ausgelagert. Die meisten Beschäftigten sind migrantisch, sind Frauen und müssen in vielen Fällen mehrere Kinder versorgen.... Gewerkschaftsforum Berlin

Albert Einstein

„Wenn einer mit Vergnügen in Reih und Glied zu einer Musik marschieren kann, dann verachte ich ihn schon. Er hat sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde. Diesen Schandfleck der Zivilisation sollte man so schnell wie möglich zum Verschwinden bringen. Heldentum auf Kommando, sinnlose Gewalttat und die leidige Vaterländerei, wie glühend hasse ich sie, wie gemein und verächtlich scheint mir der Krieg …“.

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