Das Flaggschiff des Nuestra-América-Konvois mit dem Namen Granma 2,0, ein umgebautes, motorisiertes Fischerboot, erreichte Havanna am Dienstag, nach vier Tagen auf See. An Bord befand sich der Großteil der humanitären Hilfsgüter, die im Rahmen dieser Solidaritätsinitiative mit Kuba gesammelt wurden, sowie 32 Besatzungsmitglieder aus zehn Ländern. Dem Schiff wurde der Name Granma 2,0 gegeben, um an die Überfahrt von Fidel Castro, Che Guevara und 80 weiteren Revolutionären zu erinnern, die 1956 ebenfalls von Yucatán aus nach Kuba gefahren waren, um dann dort die Revolution gegen die von den USA gestützte Diktatur Fulgencio Batista zu beginnen.
Im Rahmen der Solidaritätsinitiative Nuestra America hatten bereits am vergangenen Wochenende 650 Aktivisten aus den USA und Europa per Flugzeug Kuba erreicht, ebenfalls mit zahlreichen Hilfsgütern. Insgesamt habe der Konvoi "über 50 Tonnen materielle Hilfe aus allen Teilen der Welt" in Havanna übergeben, erklärte eine Teilnehmerin in einem Video.
Unterdessen ist auch eine weitere staatliche Solidaritätslieferung von Mexiko in Havanna eingetroffen. Die "Huasteco", ein Schiff der mexikanischen Marine, traf am Freitag mit 111 Tonnen Lebensmitteln und anderen Spenden mexikanischer Hilfsorganisationen in Havanna ein, wie das kubanische Fernsehen berichtete. Dies ist die vierte Lieferung humanitärer Hilfe, die die Regierung von Präsidentin Sheinbaum seit Mitte Februar an die Karibikinsel entsandt hat. Insgesamt wurden damit bereits über 3.000 Tonnen Hilfsgüter geliefert, darunter Milch, Fleischprodukte, Bohnen, Reis und Hygieneartikel.
Der russische Öltanker Anatoly Kolodkin mit 730.000 Barrel Rohöl an Bord befindet sich seit Sonntagnachmittag (Ortszeit) vor der Ostspitze Kubas bereits in kubanischem Hoheitsgebiet. Der Schiffsverfolgungsdienst MarineTraffic teilte mit, der Tanker sei mit einer Geschwindigkeit von zwölf Knoten unterwegs, und solle nun planmäßig am Dienstag im Hafen von Matanzas eintreffen.
Termine für den Zeitraum April 2026 bis August 2026
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Das Netzwerk No Kings meldet Aktionen in allen 50 Bundesstaaten. Organisatoren sprechen von acht Millionen Teilnehmenden. Amerika 21

Eine internationale Koalition aus sozialen Bewegungen, Gewerk-schaften und humanitären Organisationen hat angekündigt, im März einen Schiffskonvoi mit Lebensmitteln und Medikamenten nach Kuba zu entsenden. Die Initiative reagiert auf die Versorgungslage infolge der US-Energieblockade. amerika21
Brasilianische Gewerkschaften und soziale Bewegungen erhöhen den Druck, Treibstoff nach Kuba zu liefern. Mit dem Start der Kampagne "Öl für Kuba" haben sich die solidarischen Kräfte gebündelt. Amerika 21
Die kubanische Gesellschaft ist geschockt über den Angriff des US-Militärs. Bereits nach ersten Analysen kubanischer Sicherheitsexperten wurde klar, dass die als "Staatsterror" eingestufte Militäraktion von den US-Spezialeinheiten durch den Zusammenbruch der Verteidigungs-, Geheimdienst- und Spionageabwehr-struktur Venezuelas ermöglicht wurde. Kubanische Beobachter vermuten einen Verrat. ....Amerika21
Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. in Tübingen hat eine Handlungshilfe für Betriebsräte und gewerkschaftliche Vertrauensleute veröffentlicht:

„Wenn einer mit Vergnügen in Reih und Glied zu einer Musik marschieren kann, dann verachte ich ihn schon. Er hat sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde. Diesen Schandfleck der Zivilisation sollte man so schnell wie möglich zum Verschwinden bringen. Heldentum auf Kommando, sinnlose Gewalttat und die leidige Vaterländerei, wie glühend hasse ich sie, wie gemein und verächtlich scheint mir der Krieg …“.
Kriegsmüde – das ist das dümmste von allen Worten, die die Zeit hat. Kriegsmüde sein das heißt, müde sein des Mordes, müde des Raubes, müde der Dummheit, müde des Hungers, müde der Krankheit, müde des Schmutzes, müde des Chaos… Kriegsmüde hat man immer zu sein, d.h. nicht nachdem, sondern ehe man einen Krieg begonnen hat. Aus Kriegsmüdigkeit werde der Krieg nicht beendet, sondern unterlassen…
Karl Kraus, 1918
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