Geboren 1934 in Thun, lehrte er bis zu seiner Pensionierung 2002 Soziologie an der Universität Genf und als ständiger Gastprofessor an der Sorbonne in Paris. Von 2000 bis 2008 war er Uno-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung und von 2009 bis 2019 Vizepräsident des Beratenden Ausschusses des Uno-Menschenrechtsrats.
Mit 18 Jahren verließ der gebürtige Hans Ziegler fluchtartig seine gutbürgerliche Familie in Thun, lernte in Paris Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre kennen und politisierte sich. De Beauvoir verpasste ihm später im Rahmen der Bearbeitung eines seiner Texte für die Zeitschrift Les Temps Modernes den Vornamen Jean. Wichtig waren für ihn auch Begegnungen mit den Führern der kubanischen Revolution. Im Jahr 1964 chauffierte er Che Guevara, den politischer Vertreter Kubas in der UNO bei einer UN-Zuckerkonferenz in Genf.
Mehr zu Jean Ziegler im Interview mit der Zeitung Work anlässlich seines 90. Geburtstags:
https://www.workzeitung.ch/2026/06/ich-glaube-an-die-auferstehung/
BaSo fühlte sich Jean Ziegler in Hinblick auf sein Eintreten für eine gerechte Weltordnung und der Bekämpfung von Hunger und Unterdrückung sehr verbunden. Er erlaubte uns, seine Kolumnen abzudrucken.
Termine für den Zeitraum November 2026 bis März 2027
November 2026
Europäische Außengrenzen, Rechtslosigkeit und der europäische Rechtsruck
Herbsttagung des Flüchtlingsrat Baden-Württemberg mit Vortrag von Valeria Hänsel, medico-Referentin für Flucht & Migration
14.11.2026
11:00 Bürgerräume Stuttgart-West Bebelstraße 22 70193 Stuttgart 
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Die US-Regierung setzt die staatliche kubanische Banco Internacional de Comercio S.A. (BICSA) auf ihre Sanktionsliste. Dies gab Außenminister Marco Rubio am vergangenen Donnerstag bekannt.
Samstag, den 5.4.26 sind Tausende Jugendliche in Kuba zum Jahrestag der Gründung der Organización de Pioneros José Martí (OPJM) und des Jugendverbandes der KP, der Unión de Jóvenes Comunistas (UJC), auf die Straße gegangen. amerika21
Inmitten des Krieges im Nahen Osten, der seit dem 28. Februar 2025 offen tobt, hat Pedro Sánchez, Generalsekretär des PSOE und Ministerpräsident Spaniens, einen Brief an die Parteimitglieder geschrieben. Darin erinnert er an Spaniens unmissverständliche Haltung – No a la guerra
Das Netzwerk No Kings meldet Aktionen in allen 50 Bundesstaaten. Organisatoren sprechen von acht Millionen Teilnehmenden. Amerika 21

Brasilianische Gewerkschaften und soziale Bewegungen erhöhen den Druck, Treibstoff nach Kuba zu liefern. Mit dem Start der Kampagne "Öl für Kuba" haben sich die solidarischen Kräfte gebündelt. Amerika 21
Die kubanische Gesellschaft ist geschockt über den Angriff des US-Militärs. Bereits nach ersten Analysen kubanischer Sicherheitsexperten wurde klar, dass die als "Staatsterror" eingestufte Militäraktion von den US-Spezialeinheiten durch den Zusammenbruch der Verteidigungs-, Geheimdienst- und Spionageabwehr-struktur Venezuelas ermöglicht wurde. Kubanische Beobachter vermuten einen Verrat. ....Amerika21
Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. in Tübingen hat eine Handlungshilfe für Betriebsräte und gewerkschaftliche Vertrauensleute veröffentlicht.
„Wenn einer mit Vergnügen in Reih und Glied zu einer Musik marschieren kann, dann verachte ich ihn schon. Er hat sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde. Diesen Schandfleck der Zivilisation sollte man so schnell wie möglich zum Verschwinden bringen. Heldentum auf Kommando, sinnlose Gewalttat und die leidige Vaterländerei, wie glühend hasse ich sie, wie gemein und verächtlich scheint mir der Krieg …“.
Kriegsmüde – das ist das dümmste von allen Worten, die die Zeit hat. Kriegsmüde sein das heißt, müde sein des Mordes, müde des Raubes, müde der Dummheit, müde des Hungers, müde der Krankheit, müde des Schmutzes, müde des Chaos… Kriegsmüde hat man immer zu sein, d.h. nicht nachdem, sondern ehe man einen Krieg begonnen hat. Aus Kriegsmüdigkeit werde der Krieg nicht beendet, sondern unterlassen…
Karl Kraus, 1918
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