Morde in Zusammenhang der griechischen Regierung
In der Geschichte Griechenlands gab es vereinzelt Fälle von politisch motivierter Gewalt und Morden, die mit staatlichen Akteuren oder Regierungsmitgliedern in Verbindung gebracht wurden. Diese Vorfälle sind jedoch oft komplex und umstritten, und ihre Aufklärung wurde manchmal durch politische Umstände oder mangelnde Transparenz behindert. Hier sind einige bekannte Fälle, die in Zusammenhang mit der griechischen Regierung oder staatlichen Strukturen stehen:
1. Mord an Grigoris Lambrakis (1963)
Hintergrund: Grigoris Lambrakis war ein linker Abgeordneter und Friedensaktivist, der am 22. Mai 1963 bei einem politisch motivierten Angriff in Thessaloniki ermordet wurde.
Verbindung zur Regierung: Der Mord wurde mit rechtsextremen Gruppen in Verbindung gebracht, die Verbindungen zu Teilen der Polizei und des Staates hatten. Der Fall wurde durch den Roman "Z" von Vassilis Vassilikos und dessen Verfilmung international bekannt.
Folgen: Der Prozess deckte Korruption und Verstrickungen innerhalb der Polizei und des Staates auf. Der Mord trug zur politischen Instabilität bei, die schließlich zum Militärputsch von 1967 führte.
2. Die Junta-Zeit (1967–1974)
Während der Militärdiktatur (Regime der Obristen) gab es zahlreiche Fälle von politisch motivierten Morden, Folter und Verschwindenlassen von Regimegegnern.
Opfer: Viele Linke, Kommunisten, Studenten und Demokraten wurden verfolgt und getötet. Ein bekanntes Beispiel ist der Aufstand am Polytechnio 1973, bei dem zahlreiche Studenten von den Sicherheitskräften getötet wurden.
Verantwortung: Die Junta, die von 1967 bis 1974 regierte, war direkt für diese Verbrechen verantwortlich. Nach dem Sturz der Diktatur wurden einige der Verantwortlichen vor Gericht gestellt.
3. Mord an CIA-Agent Richard Welch (1975)
Hintergrund: Richard Welch, ein CIA-Agent, wurde 1975 in Athen von der linksextremen Gruppe Revolutionäre Organisation 17. November (17N) ermordet.
Verbindung zur Regierung: Der Mord war Teil einer Serie von Angriffen durch 17N, die die USA und die griechische Regierung für ihre Unterstützung der Junta und ihre imperialistische Politik verantwortlich machten. Die griechische Regierung wurde kritisiert, weil sie die Gruppe lange Zeit nicht effektiv bekämpfte.
4. Operación Condor und griechische Beteiligung
Hintergrund: In den 1970er und 1980er Jahren gab es Vorwürfe, dass griechische Sicherheitskräfte mit südamerikanischen Diktaturen (wie Chile unter Pinochet) im Rahmen der Operación Condor zusammengearbeitet haben sollen, um politische Gegner zu verfolgen.
Opfer: Griechische Exilanten und Oppositionelle sollen betroffen gewesen sein, aber die genaue Rolle Griechenlands ist nicht vollständig aufgeklärt.
5. Moderne Fälle: Skandale und Aufdeckungen
In jüngerer Zeit gab es Vorwürfe von staatlicher Korruption und Verbindungen zu kriminellen Netzwerken, die auch Gewaltverbrechen einschließen könnten. Ein Beispiel ist der Skandal um die Wiretapping-Affäre (2022), bei dem hochrangige Politiker und Journalisten illegal überwacht wurden.
Kritik: Solche Fälle werfen Fragen nach der Transparenz und Verantwortlichkeit der griechischen Regierung auf, auch wenn direkte Verbindungen zu Morden nicht nachgewiesen wurden.
Fazit:
Während es in der griechischen Geschichte Fälle von politisch motivierten Morden und staatlicher Gewalt gab, sind diese oft eng mit spezifischen historischen Kontexten wie der Junta-Zeit oder politischen Krisen verbunden. Die Aufklärung solcher Verbrechen war oft schwierig, und viele Fälle bleiben bis heute umstritten. Es ist wichtig, zwischen einzelnen Vorfällen und systematischen staatlichen Verbrechen zu unterscheiden, da nicht alle Regierungen oder politischen Parteien in Griechenland direkt für solche Taten verantwortlich gemacht werden können.
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Arbeitsplätze in der Rüstungsin-dustrie sind unsicherer als in vielen anderen Branchen. Die Nachfrage ist von politischen Entscheidungen abhängig – internationale Entspannung kann zu einem Rückgang der Nachfrage und zu Arbeitsplatzverlusten führen. Viele Angestellte wollen, dass ihr Beruf auch privat hohes Ansehen hat; was schwer möglich ist bei einer Branche, die davon lebt, dass kein Frieden herrscht.
„Wenn einer mit Vergnügen in Reih und Glied zu einer Musik marschieren kann, dann verachte ich ihn schon. Er hat sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde. Diesen Schandfleck der Zivilisation sollte man so schnell wie möglich zum Verschwinden bringen. Heldentum auf Kommando, sinnlose Gewalttat und die leidige Vaterländerei, wie glühend hasse ich sie, wie gemein und verächtlich scheint mir der Krieg …“.
Kriegsmüde – das ist das dümmste von allen Worten, die die Zeit hat. Kriegsmüde sein das heißt, müde sein des Mordes, müde des Raubes, müde der Dummheit, müde des Hungers, müde der Krankheit, müde des Schmutzes, müde des Chaos… Kriegsmüde hat man immer zu sein, d.h. nicht nachdem, sondern ehe man einen Krieg begonnen hat. Aus Kriegsmüdigkeit werde der Krieg nicht beendet, sondern unterlassen…
Karl Kraus, 1918
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