Verurteilung der Angriffe auf die Friedensflottille für Gaza
7. Mai 2025
Die Maritime Union of Australia (MUA), die Hafenarbeiter und Seeleute in der gesamten australischen maritimen Industrie vertritt, steht in unerschütterlicher Solidarität mit der Friedensflotte und den Menschen in Gaza.
Als Seeleute wissen wir aus erster Hand, wie wichtig die freie und sichere Durchfahrt auf See ist, insbesondere für Schiffe, die humanitäre Hilfe zu den Menschen in verzweifelter Not bringen.
Wir verurteilen aufs Schärfste den Angriff auf das humanitäre Schiff The Conscience, das in internationalen Gewässern vor Malta zweimal von Drohnen angegriffen wurde, wodurch das Leben von dreißig Menschenrechtsverteidigern und Seeleuten in große Gefahr geriet und das Völkerrecht verletzt wurde. Derartige Handlungen bedrohen die Grundrechte von Seeleuten und Hafenarbeitern überall auf der Welt und untergraben die Grundsätze der sicheren Schifffahrt und der humanitären Solidarität, für die unsere Branche eintritt.
Die Mission der Friedensflottille - lebensrettende Hilfe für die belagerte Bevölkerung des Gazastreifens zu liefern - spiegelt die Grundwerte der Seeleute wider: Solidarität, Gerechtigkeit und das Recht auf sichere Überfahrt.
Seit über 18 Monaten leidet der Gazastreifen unter der Blockade, dem Hunger und der Bombardierung. Die Verweigerung des Zugangs für humanitäre Hilfe ist unverzeihlich, und die Vereinten Nationen warnen, dass der Gazastreifen am Rande einer Hungersnot steht.
Die MUA ruft die Gewerkschaften des Seeverkehrs, die Hafenarbeiter, die Zivilgesellschaft und die Regierungen auf, sich uns anzuschließen und die sofortige sichere Durchfahrt für alle humanitären Schiffe nach Gaza und ein Ende der Blockade zu fordern.
Die Lieferung von lebenswichtiger humanitärer Hilfe darf nicht behindert werden.
Als Gewerkschaft, die auf eine stolze Geschichte der Unterstützung unterdrückter Völker und der Verteidigung der Rechte von Beschäftigten in der Seefahrt weltweit zurückblicken kann, bekräftigen wir unser Engagement für Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität.
In Solidarität mit dem Volk von Gaza,
Paddy Crumlin
Nationaler Sekretär
Maritime Union of Australia
Termine für den Zeitraum Januar 2026 bis Mai 2026
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Die kubanische Gesellschaft ist geschockt über den Erfolg des US-Militärs. Bereits nach ersten Analysen kubanischer Sicherheitsexperten wurde klar, dass die als "Staatsterror" eingestufte Militäraktion von den US-Spezialeinheiten durch den Zusammenbruch der Verteidigungs-, Geheimdienst- und Spionageabwehr-struktur Venezuelas ermöglicht wurde. Kubanische Beobachter vermuten einen Verrat.
Beim Angriff der Vereinigten Staaten wurden unter anderem 32 kubanische Sicherheitskräfte getötet, von denen einige im unmittelbaren Schutzring um den Präsidenten Maduro mehr als zwei Stunden Widerstand gegen die Aggressoren leisteten, aber von venezolanischen Militärs keinerlei Unterstützung erhielten. ....Amerika21
In Artikel 2 Absatz 4 der UN-Charta von 1945 heißt es: »Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.«
Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. in Tübingen hat eine Handlungshilfe für Betriebsräte und gewerkschaftliche Vertrauensleute veröffentlicht:

Arbeitsplätze in der Rüstungsin-dustrie sind unsicherer als in vielen anderen Branchen. Die Nachfrage ist von politischen Entscheidungen abhängig – internationale Entspannung kann zu einem Rückgang der Nachfrage und zu Arbeitsplatzverlusten führen. Viele Angestellte wollen, dass ihr Beruf auch privat hohes Ansehen hat; was schwer möglich ist bei einer Branche, die davon lebt, dass kein Frieden herrscht.
„Wenn einer mit Vergnügen in Reih und Glied zu einer Musik marschieren kann, dann verachte ich ihn schon. Er hat sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde. Diesen Schandfleck der Zivilisation sollte man so schnell wie möglich zum Verschwinden bringen. Heldentum auf Kommando, sinnlose Gewalttat und die leidige Vaterländerei, wie glühend hasse ich sie, wie gemein und verächtlich scheint mir der Krieg …“.
Kriegsmüde – das ist das dümmste von allen Worten, die die Zeit hat. Kriegsmüde sein das heißt, müde sein des Mordes, müde des Raubes, müde der Dummheit, müde des Hungers, müde der Krankheit, müde des Schmutzes, müde des Chaos… Kriegsmüde hat man immer zu sein, d.h. nicht nachdem, sondern ehe man einen Krieg begonnen hat. Aus Kriegsmüdigkeit werde der Krieg nicht beendet, sondern unterlassen…
Karl Kraus, 1918
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