Per Drohne überwacht und strafversetzt
Die Arbeitsbedingungen wurden immer mieser bei Hark Recycling in Hamm. Als der Chef sie auch noch per Drohne überwachte, reichte es: Sie gingen zur IG Metall und wählten einen Betriebsrat. Doch die Betriebsräte wurden trickreich strafversetzt. Sie wehren sich mithilfe der IG Metall.
amerika21-Autorin spricht mit dem brasilianischen Verleger Tadeu Breda.
a21: Wie fühlen Sie sich nach den Präsidentschaftswahlen letzten Sonntag?
TB: Am Sonntag verhinderte die Bevölkerung einen Wahlsieg des brasilianischen Faschismus. Im ersten Wahlgang erhielt die Rechte eine wichtige Mehrheit im Abgeordnetenhaus und im Senat, darüber hinaus hat sie die Wahlen in einigen Bundesstaaten gewonnen. Ein Sieg von Flávio Bolsonaro über Luiz Inácio "Lula" da Silva hätte heftige Auswirkungen auf die brasilianische Demokratie bedeutet.
a21: Ist Lula ein linker Politiker?
TB: Lula ist kein Linker, noch umgibt ihn eine linke Regierung. Er ist ein humanistischer Verfechter des Kapitalismus. Das erlaubt ihm, dass er angeblich "für alle regieren" kann, aber stets indem er die wohlhabenden Schichten privilegiert.
vollständiger Artikel bei amerika 21:https://amerika21.de/2026/10/291829/interview-demokratie-brasilien
„Die Kapitalisten, hier bei VW, beenden die Sozialpartnerschaft. Sie zerstören
damit eine Illusion, denn eine Sozialpartnerschaft zwischen Fuchs und Gans kann es nicht geben."
Es stellt sich raus: FÜCHSE FRESSEN GÄNSE! Dh, Kapitalisten sind keine Vegetarier und keine Pazifisten!
Und da setzt jetzt ein großes Jammern ein über dieses Naturgesetz, das für Gesamtbetriebsrätin Frau Cavallo kein Naturgesetz sondern eine schlimme Moral ist!“
Die aktuellen Proteste von heute zeigen, dass sich in Italien unterschiedliche soziale Konflikte zunehmend miteinander verbinden. Die Auseinandersetzung um Löhne und Arbeitsbedingungen trifft auf den Widerstand gegen steigende Lebenshaltungskosten, die Kritik an der Aufrüstung und die Forderung nach einer besseren Finanzierung öffentlicher Einrichtungen.
Ähnliches zeichnet sich morgen als zarte Pflanze in Deutschland ab!
60 Aktive aus Betrieben, Gewerkschaften und gesellschaftlichen antimilitaristischen Initiativen kamen am 16. und 17. Oktober in Kassel zusammen, um über den Aufbau eines gemeinsamen Widerstands gegen Krieg, Militarisierung und Sozialkahlschlag zu beraten. Eingeladen hatten ´Sagt NEIN! – Gewerkschafter*innen gegen Krieg, Militarismus und Burgfrieden´, die Gewerkschaftslinke Hamburg und die Vernetzung für kämpferische Gewerkschaften (VKG).
Zwei Tage lang standen nicht nur politische Analysen, sondern vor allem konkrete Erfahrungen aus Betrieben, Gewerkschaften und gesellschaftlichen Initiativen im Mittelpunkt.
Audi-Chef bei Trump: VW löscht wütende Mitarbeiter-Kommentare im Intranet
Der Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner auf einer Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump hat bei VW für erhebliche Unruhe gesorgt. Im Intranet des Konzerns war die Reaktionen der Mitarbeiter deutlich – nun wurden die Kommentare gelöscht.
Was ist passiert?
Audi-Chef Gernot Döllner trat am 24. Oktober 2026 gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump auf einer Wahlkampfveranstaltung in Georgia auf. Dort kündigte er ein neues Audi-Werk in den USA an – vor allem für die Produktion großer SUVs. Bei Trump bedankte sich Döllner für die Gelegenheit.
Ausgangspunkt für den Abend war die erschütternde Video-Reportage „Kleider machen Müll – Die Realitiät hinter der Fast-Fashion-Industrie“ von Greenpeace International (frei verfügbar auf youtube). Greenpeacehat dazu eine aufwändige Recherche auf dem größten Secondhand-Markt der Welt in Ghanas Hauptstadt Accra gemacht. Sie konnten damit belegen, wie der Textilmüll auf gigantischen Müllhalden landet und großfächig das Meer, die Küste und die Luft verschmutzt. Ein großer Teil der Kleidung besteht aus Polyester oder anderen Kunstfasern, die sich kaum zersetzen, sondern sich letztendlich als Mikroplastik über die gesamte Erde verbreiten. Andererseits zeigt der Film, wie kreativ die Menschen in Accra brauchbare Teile upcyclen, sie zu ganz neuen und hochwertigeren Stücken umgestalten. Außerdem gehen In Ghana Menschen aktiv gegen die Vermüllung ihres Landes vor, indem sie Strände reinigen oder Unternehmen zur Wiederverwertung gründen.
Politiker des Regierungslagers sowie der rechtsbürgerlichen und rechtsextremen Opposition hindern die Analysen der Geheimdienste, die nicht die LFI beschuldigen, nicht daran, die Schuld für die Gewaltakte ihrem Lieblingsgegner, der linksradikalen Bewegung La France insoumise (LFI), zuzuschieben. Dabei verurteilt LFI offiziell bei jeder Gelegenheit Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung. Dessen ungeachtet unterstellt man LFI, ein Klima der Konfrontation zu schüren, aus dem Gewalt gegen staatliche Institutionen, Polizei und Eigentum hervorgehen soll. So wird LFI von Premierminister Sébastien Lecornu öffentlich aufgefordert, sich »zwischen der Republik und denjenigen zu entscheiden, die sie mit Gewalt herausfordern«. Er beschuldigt die Bewegung, dass sie »gesellschaftliche Konfrontation und Unruhen bewusst begünstigt und verschärft«.
Die Proteste vom 17. in Frankreich beschleunigen den Niedergang der politischen Mitte, verschärfen das Zweier-Rennen Le Pen vs. Mélenchon und spielen dem linken Lager in die Karten – weil die sozialen Fragen nun zentral werden und Le Pens angebliche Nähe zu den „kleinen Leuten" unglaubwürdig macht.
Dieser Artikel ist ein Versuch die Gründe für den Niedergang der SPD begreifbar zu machen. Er beschäftigt sich nicht mit dem verbreiteten Gerede über die persönliche Eignung von Politiker:innen, ihrer Kommunikationsfähigkeit und der geschwätzigen Beleuchtung des parlamentarischen Alltagsbetriebs. Er benennt die großen politischen Bruchstellen, die die ehemalige Arbeiterpartei Weimars und Nachkriegsdeutschlands, die sich einer schrittweisen Verbessserung der Lebensverhältnisse der Lohnabhängigen durch Reformen verschrieben hatte, in eine Partei verwandelt haben, die selbst eine aktive Rolle übernimmt, Sozialabbau und Kriegsbedrohungen zu organisieren. Die Partei hatte einmal einen Kanzler, der in der Öffentlichkeit für echte Reformen, Frieden, Abrüstung und Verständigung stand. Die heutige SPD stellt einen Verteidigungsminister, der für Kriegsertüchtigung wirbt, einer Begrifflichkeit, die die Nazis geprägt hatten. Die von der SPD verlassenen Felder beackern und verfälschen nun andere: vor allem die Neofachist:innen der AFD.
Termine für den Zeitraum Oktober 2026 bis Februar 2027
Früher begonnen
Beendet
Ausstellung zu Kolumbien: Vom Bürgerkrieg zu indigener Autonomie
Fotos von Wandbildern aus Kolumbien & Diskussion
Veranstalter: Milagro Amaru
19.09. bis 12.10.2026 Berlin: m Cafe MaDaMe Mehringplatz 10 (U: Hallesches Tor) 
Oktober 2026
Beendet
Gegen Gewalt und organisierte Verwahrlosung: Wie eine Klinik in Chiapas kollektive Fürsorge denkbar macht.
Victórico Gálvez Pérez (Frayba), Pablo Uc (IRGAC), Felicitas Treue (EuropaZapatista) und medico.
November 2026
Europäische Außengrenzen, Rechtslosigkeit und der europäische Rechtsruck
Herbsttagung des Flüchtlingsrat Baden-Württemberg mit Vortrag von Valeria Hänsel, medico-Referentin für Flucht & Migration
14.11.2026
11:00 Bürgerräume Stuttgart-West Bebelstraße 22 70193 Stuttgart 
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Die US-Regierung setzt die staatliche kubanische Banco Internacional de Comercio S.A. (BICSA) auf ihre Sanktionsliste. Dies gab Außenminister Marco Rubio am vergangenen Donnerstag bekannt.
Samstag, den 5.4.26 sind Tausende Jugendliche in Kuba zum Jahrestag der Gründung der Organización de Pioneros José Martí (OPJM) und des Jugendverbandes der KP, der Unión de Jóvenes Comunistas (UJC), auf die Straße gegangen. amerika21
Inmitten des Krieges im Nahen Osten, der seit dem 28. Februar 2025 offen tobt, hat Pedro Sánchez, Generalsekretär des PSOE und Ministerpräsident Spaniens, einen Brief an die Parteimitglieder geschrieben. Darin erinnert er an Spaniens unmissverständliche Haltung – No a la guerra
Das Netzwerk No Kings meldet Aktionen in allen 50 Bundesstaaten. Organisatoren sprechen von acht Millionen Teilnehmenden. Amerika 21

Brasilianische Gewerkschaften und soziale Bewegungen erhöhen den Druck, Treibstoff nach Kuba zu liefern. Mit dem Start der Kampagne "Öl für Kuba" haben sich die solidarischen Kräfte gebündelt. Amerika 21
Die kubanische Gesellschaft ist geschockt über den Angriff des US-Militärs. Bereits nach ersten Analysen kubanischer Sicherheitsexperten wurde klar, dass die als "Staatsterror" eingestufte Militäraktion von den US-Spezialeinheiten durch den Zusammenbruch der Verteidigungs-, Geheimdienst- und Spionageabwehr-struktur Venezuelas ermöglicht wurde. Kubanische Beobachter vermuten einen Verrat. ....Amerika21
Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. in Tübingen hat eine Handlungshilfe für Betriebsräte und gewerkschaftliche Vertrauensleute veröffentlicht.
„Wenn einer mit Vergnügen in Reih und Glied zu einer Musik marschieren kann, dann verachte ich ihn schon. Er hat sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde. Diesen Schandfleck der Zivilisation sollte man so schnell wie möglich zum Verschwinden bringen. Heldentum auf Kommando, sinnlose Gewalttat und die leidige Vaterländerei, wie glühend hasse ich sie, wie gemein und verächtlich scheint mir der Krieg …“.
Kriegsmüde – das ist das dümmste von allen Worten, die die Zeit hat. Kriegsmüde sein das heißt, müde sein des Mordes, müde des Raubes, müde der Dummheit, müde des Hungers, müde der Krankheit, müde des Schmutzes, müde des Chaos… Kriegsmüde hat man immer zu sein, d.h. nicht nachdem, sondern ehe man einen Krieg begonnen hat. Aus Kriegsmüdigkeit werde der Krieg nicht beendet, sondern unterlassen…
Karl Kraus, 1918
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